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IWKA übergewichten 18.10.2002
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktie von IWKA (WKN 620440) von "neutral" auf "übergewichten" hoch.
Der relativ breit diversifizierte Maschinenbauer besitze innerhalb der Anlagentechnik (Umsatzanteil 2001: 44%) mit der Robotersparte ein Wachstumsfeld, das nicht mehr allein auf die Automobilindustrie ausgerichtet bleibe. Zweitgrößter Bereich sei die Produktionstechnik (21%), vor allem Fertigungsmaschinen für Antriebsstrang und Fahrgestell von Automobilen. Abnehmende Bedeutung habe die Prozesstechnik (15%) mit Mess-, Regel- und Sicherheitsarmaturen vornehmlich für die Energiewirtschaft. Sie zähle nicht mehr zum Kerngeschäft. Akquisitionsbedingt am stärksten zugenommen habe die Verpackungstechnik (20%), wo sich IWKA auf die lukrativen Kundensegmente Nahrungsmittel, Kosmetik und Pharma fokussiert habe.
Im 2. Quartal habe IWKA die Ergebnisscharte aus 1. Quartal wettmachen können (EBIT +14% gegenüber dem Vorjahr auf 17,6 Mio. EUR). Insbesondere die Verpackungstechnik (+4,9 nach -0,1 Mio. EUR) habe zu dem Umschwung beigetragen. Aufgrund der deutlich erhöhten Steuerquote - die Verlustvorträge seien aufgebraucht - sei der Konzernüberschuss dennoch zurückgefallen. Dies werde sich auch im Gesamtjahr nicht ändern. Ob das Ziel eines höheren EBIT erreicht werde, erscheine mittlerweile ebenfalls fraglich. Vor allem die schwache Marktverfassung in der Prozesstechnik und mögliche Beruhigungstendenzen in der Verpackungstechnik (US-Einzelhandelsumsätze rückläufig) würden die Suppe versalzen. Die zwischenzeitlich hochgekochte Schieflage beim Pensionsfonds einer Tochter habe demgegenüber nur marginalen Einfluss.
Trotz des diesjährigen Gewinnrückgangs könne die Aktie mit Blick auf die vergleichsweise geringe Ergebnisvolatilität weiterhin als konservative Variante unter den Zyklikern bezeichnet werden. Gleichzeitig hätten die Bewertungskennziffern nach dem jüngsten Kursrutsch wieder die 1998er Tiefs erreicht. Selbst bei dem Kursziel von 13 EUR lägen sie noch im unteren Drittel der historischen Spanne. Dafür, dass es im kommenden Jahr wieder erreicht werde, könnte vor allem die steigende Anerkennung einer hohen Dividendenrendite auch seitens größerer Finanzinvestoren sorgen. Kürzlich hätten sich zwei Fonds mit jeweils 5% an IWKA beteiligt.
Die Analysten von Helaba Trust empfehlen strategisch orientierten Anlegern, die Aktie von IWKA überzugewichten.
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